Eine Ostfahrt, die ist lustig...

Avatar of Olaf Olaf - 10. Februar 2018 - Auswärtsfahrt

Eine Ostfahrt, die ist lustig...

AUSGEBUCHT! Mit einem vollbesetzten Bus fuhr die Linie zum Spiel unserer Preußen nach Magdeburg. Um 6 Uhr ging es an der Antik-Arena los, wenig später torkelten noch ein paar Gestalten aus den Bahnhofskneipen in unseren Bus. Vielleicht waren es aber auch nur die Preußenkrieger, die am Frie-Vendt-Platz auf unseren Bus gewartet hatten, hehe.

 

Ab da verlief die Fahrt eigentlich recht ereignislos. Erst als es draußen hell wurde, kam etwas mehr Leben in die Runde: Denn natürlich durfte Bingo nicht fehlen! Hohe Mitmachquote überall. Aber die Bingomafia schlug wieder zu. Außer drei Leuten gewann niemand etwas. Irgendwie unfair. Am Ende ging Rüpel mit einem T-Shirt und zwei weitere Mitfahrer mit schnieken Flaschenöffnern und Magneten zurück auf ihre Plätze. 

 

Kurz danach passierte die Linie den alten DDR-Grenzübergang Marienborn. Für mich, der ich die DDR nicht erlebt habe, war das ein wenig beklemmend. Eine riesige Fläche voller Laternen umgeben von riesigen Wachtürmen. Eigentlich fehlten nur noch die Herren in Uniform mit der Kalaschnikow. Gut, dass das nicht mehr nötig ist.

 

Dann kam langsam Magdeburg in Sicht. Begleitet von den Uniformierten musste unser Busfahrer Michael erste eine sinnlose Runde drehen und dann noch 15 Tacken für den Parkplatz berappen. Kann man machen, muss man aber nicht! Dann der Blick auf die Uhr: Gerade einmal halb eins. Und was macht man, wenn das Auswärtsspiel der Preußen noch eine Weile entfernt ist?

 

Richtig! Man schaut sich ein Spiel auf dem Nebenplatz an. Die U19 des FCM testete auf einem Kunstrasen nahe des Stadions gegen eine Oberliga-Mannschaft aus der Umgebung. Sah bei Top-Wetter ganz nett aus und wusste zu unterhalten. Dann aber doch rein ins Stadion zu den anderen 200 Preußen-Verrückten.

 

Wie alle wissen, ging das Spiel leider verloren. Der Stimmung im Bus tat das allerdings keinen Abbruch. Nach mehreren aufpeitschenden Reden über das Busmikrofon wurde eine mitgebrachte Bluetooth-Box strapaziert. Beim Ausflug des vorderen Busteils durch die Tiefen und tiefsten Tiefen der Musikgeschichte wurde ein Lied zum Dauerbrenner. Ich verrate nicht welches, aber alle wissen jetzt definitv, wie die Mutter eines österreichischen Ex-Rennfahrers heißt.

 

Nach Pause und Fahrerwechsel trudelte unser Bus dann gegen 22 Uhr am Preußenstadion ein. Wieder einmal top organisiert von Sabine und Raimund. Niemand verhungerte und niemand verdurstete. Nur die drei Punkte, die sollten bei der nächsten Rückfahrt der Linie 1906 aus Zwickau 

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